Warum soziale Medien in der Kindererziehung wichtig sind

Im digitalen Zeitalter kommen auch Kinder bereits mit dem Internet in Kontakt. Mittlerweile spielen soziale Medien in der Kindererziehung eine wichtige Rolle. Die sogenannten Social Media fördern die Kreativität und die Fantasie und sind für Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit, online mit Gleichaltrigen zu chatten. Um deine Kinder vor Cybermobbing zu schützen, solltest du im Umgang mit sozialen Medien einiges beachten.

Die Bedeutung sozialer Medien in der Kindererziehung

Bereits Kleinkinder besitzen oft ein Smartphone, damit die Eltern ihren Nachwuchs jederzeit erreichen können. Im Kindergartenalter haben die meisten schon erste Erfahrungen im Online-Bereich gemacht. Spätestens in der Grundschule wissen die Kinder wie die sozialen Netzwerke funktionieren.

Inzwischen haben soziale Medien in der Kindererziehung einen festen Platz. Mit Texten, Bildern und Fotos, die online gepostet werden, können deine Kinder ihre Gefühle und Gedanken ausdrücken und ihre Freunde an ihren Aktivitäten teilhaben lassen. Mit dem richtigen Einsatz sozialer Medien in der Kindererziehung kannst du deinem Nachwuchs die Grundregeln der schnellen Kommunikation beibringen und für eine produktive Mediennutzung sorgen.

Die Bedienung sozialer Medien wird zunehmend einfacher und kindgerechter. Moderne Digitalmedien wie Smartphones und Tablets können mit Klicken, Wischen oder einfachem Drauftippen gesteuert werden. Berührungsempfindliche Oberflächen ermöglichen auch Kindern, sich virtuell mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen, online Kontakte zu schließen und über das Internet neue Freunde zu finden.

Durch ihre natürliche kindliche Art mit Medien umzugehen, sind Kinder im Netz jedoch größeren Gefahren und Risiken ausgesetzt als Erwachsene. Wenn du soziale Medien in der Kindererziehung nutzt, solltest du daher auf einige Details achten.

Was du bei sozialen Medien in der Kindererziehung beachten solltest

Seitdem soziale Medien in der Kindererziehung eine große Bedeutung haben, stehen viele Eltern vor neuen Erziehungsfragen. Abhängig vom Alter deiner Kinder sollte die Zeit vor dem Computer oder am Tablet auf ein vertretbares Maß beschränkt werden. Bevor du deinen Kindern die Mediennutzung erlaubst, solltest du dich selbst über mögliche Risiken in den sozialen Netzwerken informieren und deinen Nachwuchs über die Gefahren aufklären.

Als Mutter oder Vater hast du grundsätzlich eine Vorbildfunktion. Wenn du selbst täglich soziale Medien nutzt, werden sich deine Kinder an deinem Medienverhalten orientieren. Es ist deshalb hilfreich, die eigenen Online-Gewohnheiten nochmals zu überprüfen. Erzähle deinen Kindern von deinen Erfahrungen im Netz und sprich mit ihnen darüber, was du an sozialen Medien gut findest und was nicht.

Um soziale Medien in der Kindererziehung zu nutzen, müssen deine Kinder auch die Nachteile dieser Netzwerke kennen. Du solltest dir daher Gedanken machen, wie du sie vor negativen Erlebnissen, Cybermobbing oder Anfeindungen im Internet schützen kannst. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Gefahren, die von Sozialmedien ausgehen, zu identifizieren und zu vermeiden.

Soziale Medien in der Kindererziehung risikofrei nutzen

Damit deine Kinder online nicht vollkommen schutzlos sind, sollte die Anmeldung bei digitalen Medien immer durch die Eltern erfolgen. Achte beim Einrichten eines Online-Kontos auf die Nutzungsbedingungen und die Sicherheitshinweise. Neben verschiedenen Einstellungen sollten auch unterschiedliche Optionen zum Datenschutz vorhanden sein, damit du festlegen kannst, welche persönlichen Informationen über dein Kind zu sehen sind.

Bei den meisten sozialen Plattformen werden eine Reihe von Optionen zum Schutz der Privatsphäre angeboten. Häufig besteht in den Einstellungen von Smartphones und Tablets die Möglichkeit, PIN-Sicherungen für das Installieren von Apps anzulegen.

Auf diese Weise kannst du ausschließen, dass deine Kinder unbeaufsichtigt weitere Apps installieren. Auch bei Handys mit iOS-System ist eine Passwortabfrage beim Herunterladen neuer Apps möglich. Damit soziale Medien in der Kindererziehung sicher und ohne Risiken genutzt werden können, sollten bestimmte Funktionen bei Bedarf ganz deaktiviert werden.

Der richtige Umgang mit sozialen Medien in der Kindererziehung

Für Kinder und Jugendliche ist der richtige Umgang mit sozialen Medien nicht immer ganz einfach. Vor allem jüngere Kinder geben oft unbedacht Informationen preis, die sich im Nachhinein als nachteilig erweisen oder zum Online-Mobbing führen können. Aus Mangel an Erfahrung werden häufig Seiten mit fragwürdigen Inhalten aufgerufen.

Als Erziehungsberechtigte/r kannst du dein Kind schützen, indem du Einfluss auf das Nutzungsverhalten im Internet nimmst. Soziale Medien in der Kindererziehung erfüllen ihren Zweck nur, wenn dein Kind die Regeln im Umgang mit sozialen Netzwerken kennt. Jüngere Kinder sollten daher nicht allein vor dem Computer sitzen, sondern nur unter Beaufsichtigung online aktiv sein.

Achte auf altersgerechte Angebote, damit dein Kind sich beim Online-Chatten in den sozialen Medien sicher fühlen kann. Im Umgang mit Sozialmedien sind auch die Rechte anderer Personen zu beachten. Deine Kinder sollten deshalb wissen, dass Fotos und Videos, in denen auch andere Menschen zu sehen sind, nicht ohne deren Einverständnis geteilt werden dürfen.

Außerdem können Inhalte, die dein Kind heute originell oder witzig findet, ihm in einigen Jahren peinlich sein. Nutze jede Gelegenheit für ein Gespräch mit deinem Nachwuchs, um Einblick in dessen Online-Aktivitäten zu bekommen. Du kannst deine Kinder dazu ermutigen, über ihre Erlebnisse in den sozialen Medien zu berichten. Erkläre deinem Kind, wie soziale Netzwerke funktionieren und weise es auf die Konsequenzen, die jedes Verhalten in den Online-Medien haben kann, hin.

Zu viel Zeit sollten Kinder in sozialen Netzwerken jedoch nicht verbringen. Auch wenn virtuelle Aktivitäten den Kontakt zu Gleichaltrigen fördern und verbessern können, sind auch andere Hobbys wie Sport oder Musik für die kindliche Entwicklung sehr wichtig. Es empfiehlt sich deshalb, bestimmte Limits für die Nutzung sozialer Medien festzulegen und den Tagesablauf so zu strukturieren, dass genügend Zeit für Hausaufgaben, zum Spielen und für andere Beschäftigungen übrig bleibt.

Soziale Medien in der Kindererziehung helfen beim Einstieg in die digitale Welt

Ein Großteil des Soziallebens findet heutzutage in der digitalen Welt statt. Daher sind soziale Medien in der Kindererziehung nicht mehr wegzudenken. Auf entsprechende Verbote sollte deshalb verzichtet werden, damit deine Kinder nicht zu Außenseitern werden. Anstatt den Umgang mit sozialen Medien zu reglementieren, ist es sinnvoller, die Medienkompetenz zielgerichtet aufzubauen.

Deine Kinder sollten möglichst früh den Umgang mit sozialen Netzwerken und Chatprogrammen lernen. Durch eine frühzeitige Aufklärung kannst du deinen Nachwuchs vor Risiken schützen und ihnen helfen, die Vorteile sozialer Netzwerke für sich zu entdecken. Um das Beste aus den Social Media herauszuholen, benötigen deine Kinder deine Unterstützung.

Digitale Medienkompetenz entsteht allerdings nicht von heute auf morgen. Vor allem bei jüngeren Kindern sind kommunikative und technische Fähigkeiten oft noch nicht so ausgeprägt, dass sie online kommunizieren können. Bei virtuellen Interaktionen mit Freunden sind sie deshalb auf deine Hilfe angewiesen.

Wie soziale Medien in der Kindererziehung die Kontaktfähigkeit fördern können

Soziale Medien in der Kindererziehung können deinen Kindern dabei helfen, neue Freunde zu finden und bestehende Beziehungen zu stärken. Das Internet ist oft die einzige Verbindungsmöglichkeit zu Familienmitgliedern und Freunden, die kilometerweit entfernt leben, sodass soziale Medien in der Kindererziehung auch dazu beitragen, mit wichtigen Bezugspersonen in Kontakt zu bleiben.

Durch die Nutzung sozialer Netzwerke lernen Kinder verschiedene Perspektiven kennen und können ihr Wissen zu verschiedenen Themen erweitern. Soziale Medien ermöglichen es deinen Kindern, interessante Bereiche zu entdecken. Häufig können soziale Plattformen auch in pädagogischer Hinsicht zu Lernzwecken genutzt werden. Für Kinder sind Social Media eine Möglichkeit, Kontakte zu Gleichaltrigen, die ihre Interessen und Ideen teilen, zu finden.

Weitere Blogbeiträge:

Erziehungs-Handbuch Sidebar

© 2021